Der finnische Bike-Newcomer Pole hat auf der Eurobike 2016 eine ganze Flotte an neuen Fullys vorgestellt, von denen ein Enduro als echtes Highlight gilt. Das Modell gehört nicht nur zu den Race-Enduros mit extrem langem Reach, es gibt auch zwei Varianten für leichte und schwere Fahrer. Außerdem lässt sich das Pole Evolink 150 kompakt zusammenfalten. Vorgestellt wurde uns das Bike ausführlich vom Firmengründer Leo Kokkonen.

Pole Evolink 150: Race-Enduro mit extrem langem Reach [Eurobike 2016]

Pole Evolink 150 mit Faltmechanismus

Bei modernen Mountainbikes ist ein langer Reach ein Trend, der sich mit den letzten Modelljahren immer stärker entwickelt hat. Einem brandneuen Hersteller aus Finnland scheint die aktuelle Generation immer noch zu kurz zu sein, denn am Stand waren nur Modelle mit extrem langem Oberrohr beziehungsweise Radstand zu sehen. Ein Highlight davon stellt das Pole Evolink 150 dar, das als Race-Enduro konzipiert wurde.

Eine Besonderheit des Bikes ist der Faltmechanismus. Dank letzterem kann das Pole Evolink 150 kompakt verstaut werden. Dazu muss lediglich der Vorderreifen sowie ein Bolzen aus dem Hinterbau entfernt werden und schon ist das Packmaß des Enduros nur noch halb so groß. Das funktioniert im Übrigen mit allen Fullys der Finnen.

Pole Evolink 150: Race-Enduro mit extrem langem Reach [Eurobike 2016]

Verschiedene Versionen für leichte und schwere Fahrer

Außerdem wird das Pole Evolink 150 in jeweils einer Version für kleine, leichte sowie große, schwere Fahrer angeboten. Dabei passt der Hersteller die beiden Bikes an die entsprechenden Belastungen an. Dementsprechend ist das Pole Evolink 150 LD für Fahrer mit maximal 85 Kilogramm ausgelegt und in den Größen XS bis M verfügbar. Der Reach liegt hier bei 420 bis 480 Millimetern. Empfohlen wird das LD-Modell für Biker mit 1,50 bis 1,80 Metern Größe. Beim M startet die HD-Version und reicht bis XL beziehungsweise bis zu zwei Metern Körpergröße. Als maximales Fahrergewicht wird bei der robusteren Variante 120 Kilogramm angegeben.

Pole Evolink 150 kompatible zu 27,5-, 29- und Plus-Reifen

Eine weitere Besonderheit des Pole Evolink 150 ist die Kompatibilität zu allen drei aktuellen Laufradgrößen in 27,5 und 29 Zoll sowie für Plus-Reifen. Erreicht wird dies durch den breiten Hinterbau, der zudem mit Adapterplatten für Standard- und Boost-Naben geeignet ist. Ansonsten bietet das Pole Evolink 150 einen Federweg von 15 Zentimetern am Heck, die zum Ende hin sehr progressiv ausgelegt sein sollen. An der Front empfehlen die Finnen je nach Laufradgröße Gabeln mit 150 bis 160 Millimetern Hub.

Pole Evolink 150: Race-Enduro mit extrem langem Reach [Eurobike 2016]

Pole Evolink 150 in zwei Ausstattungsvarianten

Wie bereits erwähnt, gibt es das Pole Evolink in zwei Ausstattungsvarianten für leichte (LD) und schwere Fahrer (HD). Dabei passt der Hersteller die Komponenten an den Einsatz an. Folgende Teile sind verbaut:

Pole Evolink 150 LD

  • Gabel: Rock Shox Pike RC Boost, 160 mm
  • Dämpfer: Rock Shox Monarch RT3, 150 mm
  • Laufräder: DT Swiss Spline One EX 1501
  • Reifen: WTB Vigilante 2.3 / Trail Boss 2.25
  • Schaltung: SRAM X0, 1×11
  • Sattelstütze: Race Face Turbine
  • Bremsen: SRAM Guide RS, 180 mm
  • UVP: 5.100 Euro

Pole Evolink 150: Race-Enduro mit extrem langem Reach [Eurobike 2016]

Pole Evolink 150 HD

  • Gabel: DVO Diamond, 160 mm
  • Dämpfer: Rock Shox Monarch RT3, 150 mm
  • Laufräder: DT Swiss Spline One EX 1501
  • Reifen: WTB Vigilante 2.3 / Trail Boss 2.25
  • Schaltung: SRAM X0, 1×11
  • Sattelstütze: Race Face Turbine
  • Bremsen: SRAM Guide RS, 180 mm
  • UVP: 5.300 Euro

Pole Evolink 150: Race-Enduro mit extrem langem Reach [Eurobike 2016]

Share.

Über den Autor

2 Kommentare

  1. Pingback: Pole Evolink: Innovativer Hinterbau mit vielen Features [Eurobike 2016]

  2. Pingback: Pole Evolink 176: Downhill-Bike für aggressiven Fahrstil [Eurobike 2016]

Antwort hinterlassen