Die Finnen von Pole haben am Stand auf der Eurobike 2016 nicht nur die eigenen Bikes gezeigt, sondern auch ausführlich demonstriert, was selbige so einzigartig macht. Dabei spielt der Hinterbau eine wesentliche Rolle, denn dadurch schafft es der Hersteller, innovative Features mit besten Fahreigenschaften zu kombinieren: Mit dem Pole Evolink lässt sich jedes Fully der Finnen nicht nur leicht zusammenfalten, sondern weist nur minimalen Pedalrückschlag auf und bietet eine hohe Antriebsneutralität.

Pole Evolink: Innovatives Hinterbausystem mit vielen Features [Eurobike 2016]

In Halle B1 der Eurobike 2016 war Pole mit den eigenen Fullys der neusten Generation vertreten. Das gezeigte Sortiment deckt alle Einsatzbereiche von XC bis hin zum Downhill ab. Doch allen Modellen gemein ist der Pole Evolink, der ein massives Feature-Set ermöglicht. Dementsprechend kann jedes Fully durch lösen einer Achse gefaltet und auf ein sehr kompaktes Maß gebracht werden. Dafür müssen aber keinerlei Kompromisse hinsichtlich der Fahreigenschaften eingegangen werden, denn das Hinterbausystem soll so konstruiert sein, dass die beste Performance nach Vorgabe des Erfinders und Firmengründers Leo Kokkonen gewährleistet ist.

Pole Evolink mit konzentrischer 4-Bar-Linkage

Basis des Pole Evolink ist das Linkage-System bestehend aus zwei Teilen, die über vier Lager Hinterbau und Rahmen verbinden. Diese Konstruktion ermöglicht unter anderem das einfache Zusammenfalten des Bikes. Allerdings sorgt der Pole Evolink für weitere Vorteile gerade beim Fahren. So arbeitet der Hinterbau laut dem Hersteller extrem antriebsneutral und wippt demnach beim Bergauffahren wenig bis gar nicht. Zusätzlich zum starken Anti-Squat soll der Pedalrückschlag auf ein Minimum von lediglich 4,5 Grad reduziert worden sein. Zu guter Letzt sorgt der Aufbau des Pole Evolink für ein neutrales Bremsverhalten am Heck.

Die Features des Hinterbausystems im Video

Neue Hinterbauschwinge mit Boost-Adaptern

Für die Full-Suspension-Bikes aus dem Modelljahr 2017 hat Pole den Hinterbau überarbeitet, der noch steifer sein soll und für den Boost-Standard vorbereitet ist. Mittels mitgelieferten Adaptern für die Ausfallenden können Käufer allerdings auch zu konventionellen Laufrädern greifen. Das ist insofern praktisch, weil beispielsweise das Enduro Pole Evolink 150 27,5-, 27,5-Plus- und 29-Zoll-Reifen aufnehmen kann. Voraussetzung hierfür sind natürlich die entsprechenden Laufräder.

All diese Eigenschaften haben dafür gesorgt, dass die Finnen die innovativsten respektive interessantesten Bikes auf der Eurobike 2016 vorstellen konnten.

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1 Kommentar

  1. Pingback: Pole Evolink 150: Race-Enduro mit extrem langem Reach [Eurobike 2016]

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