Mit dem Dune Carbon will Mondraker ein kompromissloses Enduro anbieten, das mit einigen durchdachten Lösungen aufwartet und sich dadurch von der Konkurrenz abheben soll. Der Hersteller positioniert das neuste Modell genau mittig zwischen Summum sowie Foxy und adaptiert die besten Features beider Serien. Dadurch soll das Mondraker Dune Carbon eine Top-Rennmaschine darstellen, die höchste Performance ermöglicht.

Mondraker Dune Carbon 2016: Race-Enduro ohne Kompromisse | Eurobike 2015

Bereits im Juni hatte Mondraker das neue Enduro Dune Carbon vorgestellt. Auf der Eurobike 2015 stand das neue Top-Modell ebenfalls im Mittelpunkt und wurde von der spanischen Fahrradschmiede kräftig in Szene gesetzt. Auf der Messe haben auch wir uns das Bike kurz angeschaut und uns die Features erklären lassen.

Das Mondraker Dune Carbon sollte kein weiteres Enduro-Race-Bike werden, was die üblichen Besonderheiten mitbringt, sondern ein Feature-Set aufweist, das auf dem Feedback der Team-Fahrer basiert. Dazu gehört auch die von Mondraker bekannte Fast-Forward-Geometrie, die einen langen Reach, ein tiefes Tretlager, einen flachen Lenkwinkel und kurze Kettenstreben vereint.

Mondraker Dune Carbon XR (Bilder: Mondraker)

Der Rahmen selbst ist mit viel Aufwand entstanden: Die Spanier haben verschiedene Carbon-Konfigurationen ausprobiert. Schlussendlich setzt sich der Frame aus verschiedenen Kombinationen zusammen. Mondraker will damit selbst die beste Mischung aus Flexibilität, Steifigkeit und geringem Gewicht erzielt haben. Letzteres liegt bei 2.450 Gramm ohne Dämpfer.

Mondraker Dune Carbon RR (Bilder: Mondraker)

Zu den Besonderheiten des Rahmens gehören unter anderem die innenverlegten Züge mitsamt den passenden Klemmungen gegen ein Klappern der Leitungen in den Rohren. Außerdem lässt sich die Kettenstrebenlänge durch einen Flipchip anpassen. Der Lenkwinkel kann ebenfalls mit den mitgelieferten Lagerschalen verändert werden. Auch ein modulares Schutzblech lässt sich am Mondraker Dune Carbon anbringen und soll den Dämpfer vor Steinen sowie Schlamm vom Hinterrad bewahren. Ansonsten wurden Protektoren am Unterrohr und den Kettenstreben verbaut. Insgesamt bietet das Mondraker Dune Carbon viele Features, die aus dem Downhill-Sport bekannt sind.

Mondraker Dune Carbon R (Bilder: Mondraker)

Mondraker Dune Carbon startet ab 6.000 Euro

Das Gesamtpaket lässt sich Mondraker recht gut bezahlen, denn die drei Modellvarianten des neuen Carbon-Enduros liegen zwischen 6.000 und 9.000 Euro. Das Rahmen-Kit kostet knapp 4.000 Euro. Deutlich günstiger gehen die Alu-Varianten los. Diese starten bei 3.300 Euro.

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