X (Twitter) Instagram Pinterest
    Aktuelles
    • Bikepacking-Projekt: Vorstellung, Partner und kommende Artikel
    • Lupine SL MiniMax (AF): Kompakte Fahrradlampe mit STVZO-Zulassung und bis zu 2.400 Lumen
    • [Video] UCI EDR World Cup Val Di Fassa Trentino: Die Highlights aus Canazei – Raw
    • Canyon Pedale: Direktversender präsentiert erstmals eigene Highend-Plattformpedale für MTBs
    • [Video] TRACKSIDE: Steve Peats Entwicklung im Santa Cruz Syndicate | SHIMANO
    • [Video] UCI DH World Cup Lenzerheide 2023: Men Elite DHI Highlights
    • [Video] UCI DH World Cup Lenzerheide 2023: Women Elite DHI Highlights
    • DT SWISS FR 1500 CLASSIC: Neuer Laufradsatz für Freeride und Downhill mit besonderen Features
    Instagram X (Twitter) YouTube Facebook Pinterest RSS
    favbike.de
    • Startseite
    • News
    • Events
      • Eurobike 2019
      • Eurobike 2018
      • Eurobike 2017
      • Berliner Fahrradschau 2017
      • Eurobike 2016
      • Berliner Fahrradschau 2016
      • Eurobike 2015
    • Testberichte
      • Bikes
      • Komponenten
      • Protektion
      • Bekleidung
      • Zubehör
    • Artikel
    • Bikepacking
    • Werkstatt
    • Videos
    favbike.de
    You are at:Home » Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Bikes

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Jacqueline VölkerBy Jacqueline Völker9. Juni 2016Keine Kommentare10 Mins Read

    Das Alutech Teibun 2016 ist eines der beiden Enduros des norddeutschen Direktversenders und gegenüber der Fanes quasi als Light-Version konstruiert. Zu den besonderen Merkmalen des Bikes zählen der progressive Hinterbau mit Carbon-Sitzstreben und -Umlenkwippe sowie 156 Millimetern Federweg. Passend für das aktuelle Modelljahr wurde das Enduro für den Einsatz mit 27,5-Zoll-Laufrädern optimiert und ist generell im Detail aktualisiert worden. Wir hatten kürzlich in Österreich die Gelegenheit, das Alutech Teibun 2016 in einer Custom-Version zwei Wochen lang auszuprobieren. Dabei lag der Testfokus allerdings auf der Tauglichkeit für weibliche Fahrer mit Hang zum Single-Trail- und gemäßigten Park-Einsatz.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Im Jahr 2010 hat Alutech zusammen mit dem Entwickler Stefan Stark eine neue Rahmenplattform für den Enduro-Einsatz entwickelt, die in der Fanes resultierte. Das vielgelobte Bike überzeugte mit einem erstklassigen Hinterbau und einem hervorragenden Fahrgefühl. An diesem Erfolg anknüpfend, folgte für das Modelljahr 2014 eine Light-Variante in Form der Teibun. Dieses Rad verfügt nicht nur über Carbon-Sitzstreben und ein progressives Heck, sondern ist in der aktuellen Modellvariante auch noch mit 14 Millimetern weniger Hub als das Fanes ausgestattet. Dadurch richtet sich das Teibun laut dem Hersteller an Enduro-Racer und -Tourer.

    In Österreich hatten wir endlich die Gelegenheit die aktuellste Version dieses Bikes im Rahmen der Alutech Green Days in Nauders am Reschenpass – genauer auf einem Teil der 3-Länder Enduro Trails – zu testen. Darüber hinaus stellte uns Firmen-Chef Jürgen Schlender das Modell für zwei weitere Wochen bereit. So hatten wir die Möglichkeit das Alutech Teibun 2016 ausführlich während ausgiebiger Touren und ebenso im Bikepark Leogang sowie Saalbach-Hinterglemm auszuprobieren. Dabei lag der Testfokus anders als sonst auf der Tauglichkeit für das weibliche Geschlecht. Welche Konfiguration uns zur Verfügung stand und welche Eigenschaften das Bike mit sich bringt, erfahrt ihr in diesem Artikel.

    Das Alutech Teibun 2016 im Detail

    Das Alutech Teibun 2016 reiht sich in die Enduro-Sparte des Direktversenders aus Norddeutschland ein und soll durch den progressiveren Hinterbau etwas sportlicher sowie touren-tauglicher als das direkte Gegenstück in Form der Fanes zu bewegen sein. Mit 156 Millimetern Federweg am Heck und 160 Millimetern an der Front stehen laut dem Hersteller dennoch genügend Reserven für ruppige, schnelle Abfahrten bereit. Dies wird von der Tatsache untermauert, dass Team-Fahrer Daniel Gottschall auf die Plattform zurückgreift und damit sehr erfolgreich bei Rennen ist.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Für die aktuelle Saison wurde das Modell ordentlich überarbeitet und weist eine modernere Geometrie und entsprechend aktuelle Features auf. Bereits auf der Eurobike 2015 konnten wir das neue Modell begutachten und die Neuerungen in Erfahrung bringen. So dient der Hauptrahmen der Fanes als Basis für das Alutech Teibun 2016. Lediglich das Heck ist anders gestaltet und mit Carbon-Sitzstreben sowie einer Umlenkwippe aus dem leichten Kohlefaserverbundstoff ausgestattet, wodurch Gewicht gespart werden soll. Neu sind außerdem der Wegfall der Geometrieverstellung und der modulare Dämpferbock. Letzterer ermöglicht später bei Bedarf metrische Federbeine einzusetzen. Ansonsten gehört eine interne Zugverlegung zu den Features des Alutech Teibun 2016.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Hinsichtlich der Geometrie wurde von Alutech ebenfalls nachgebessert und ein modernes Niveau angestrebt. So misst der Reach beispielsweise bei Rahmengröße M nun 438 statt 418 Millimeter, wodurch sich auch der Radstand von 1.158 auf 1.181 Millimeter erhöht. Zusammen mit den kurzen Kettenstreben bleibt das Bike in der Theorie immer noch wendig und agil, vermittelt aber bei schnellen Passagen mehr Sicherheit und Spurstabilität. Eine weitere Änderung, die aus den moderneren Maßen resultiert, ist der Sitzwinkel, der nun bei den verschiedenen Größen zwischen 74,5 und 75,5 Grad liegt. Beim Vorgängermodell betrug dieser Wert rund ein Grad weniger. Dadurch erzielt der Hersteller eine zentralere Sitzposition, was die Klettereigenschaften und die Kontrollierbarkeit verbessern dürfte. Neu ist auch die Rahmengröße XS, um Frauen und Jugendlichen eine passende Plattform bieten zu können. Dafür fällt die XXL-Option aufgrund zu geringer Nachfrage weg.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Designtechnisch bietet Alutech das neue Teibun wie gewohnt entweder in Alu Raw, schwarz eloxiert mit farbigen Aufklebern oder in ein- beziehungsweise zweifarbiger Pulverbeschichtung an.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Die folgende Tabelle zeigt die Geometrie-Daten des Alutech Teibun 2016:

    Rahmengröße

    XS

    S

    M

    L

    XL

    Sitzrohrlänge 350 mm 400 mm 440 mm 480 mm 520 mm
    Sitzrohrwinkel 74,5 Grad 74,5 Grad 75,5 Grad 76,5 Grad 76,5 Grad
    Obberrohrlänge 558 mm 573 mm 593 mm 608 mm 623 mm
    Steuerrohrlänge 110 mm 110 mm 110 mm 120 mm 140 mm
    Lenkwinkel 66,0 Grad 66,0 Grad 66,0 Grad 66,0 Grad 66,0 Grad
    Kettenstrebenlänge 431 mm 431 mm 431 mm 431 mm 431 mm
    Reach 393 mm 418 mm 438 mm 461 mm 472 mm
    Stack 596 mm 596 mm 596 mm 611 mm 629 mm
    Tretlagerabsenkung -12,5 mm -12,5 mm -12,5 mm -12,5 mm -12,5 mm
    Federweg (Front/Heck) 160/156 mm 160/156 mm 160/156 mm 160/156 mm 160/156 mm
    Laufradgröße 27,5 Zoll 27,5 Zoll 27,5 Zoll 27,5 Zoll 27,5 Zoll

     

    Ausstattung des Testmodells

    Für den Test stand eine Custom-Version des Alutech Teibun 2016 zu Verfügung, die zwar so nicht angeboten wird, sich auf Wunsch aber beim Direktversender bestellen lässt. Ausgestattet war das Modell unter anderem mit der Rock Shox Pike RCT3 Solo Air mit 160 Millimetern Hub. Die Gabel bietet ein dreistufiges Dämpfungs-Setting mit den Positionen „Open“ (mit verstellbarer Low-Speed-Druckstufe), „Pedal“ und „Lock“ für verschiedene Fahrsituationen.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Am Heck komplettierte Alutech das Fahrwerk mit einem Double-Barrel-Air-CS-Federbein von Cane Creek. Dank dessen sogenannten „Climb Switch“ lässt sich der Hinterbau beim Pedalieren ruhigstellen.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Ansonsten war ein 1×11-Antrieb auf Basis der SRAM-GX-Gruppe verbaut, die mit einer „TRS+“ Kurbel inklusive 30er-Kettenblatt von Ethirteen ergänzt wurde.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Für die nötige Verzögerung sorgten die bissigen Vierkolben-Bremsen in Form der Magura MT5 mit 200- und 180-Millimeter-Scheibe, die in dieser Konfiguration auch schon am Bergamont Encore 9.0 überzeugt haben.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Felgen und Reifen stammen von WTB. Alutech setzt hierbei auf Laufräder bestehend unter anderem aus der Frequency-i23-Felge mit 23 Millimetern Innenbreite. Die Reifenwahl fällt fast schon typisch für ein Enduro-Race-Bike aus: An der Front sorgt der WTB Vigilante in 2.3 Zoll für ordentlichen Traktion, während am Heck der Trail Boss in 2,25 Zoll für einen geringeren Rollwiderstand aufgezogen wurde.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Ansonsten war unser Testmodell des Alutech Teibun 2016 mit einem Cockpit versehen, an dem die Komponenten von Answer zum Einsatz kamen: Neben dem AME-Vorbau in 50 Millimetern, war der ProTaper-Lenker in 780 Millimetern Breite installiert.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Abgerundet wurde das Ausstattungspaket durch eine Reverb-Stealth-Sattelstütze von Rock Shox und einen SM30-Comp-Sattel von Ergon.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Die Pedale von Twinworks gab es auch gleich dazu.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Ausstattungsübersicht

    • Rahmen: Alutech Teibun 2.0
    • Gabel: Rock Shox Pike RCT3 Solo Air, 160 mm
    • Dämpfer: Cane Creek DB Air CS, 156 mm
    • Schaltwerk: SRAM GX, 11-fach
    • Schalthebel: SRAM GX Trigger 11-fach
    • Kassette: SRAM GX, 11-fach
    • Kurbelsatz: Ethirteen TRS+, 30 Zähne
    • Innenlager: Ethirteen BSA
    • Steuersatz: CaneCreek 40, schwarz
    • Vorbau: TwinWorks CNC 31,8x35mm, schwarz
    • Lenker: Answer Pro Taper Expert 780DH
    • Griffe: Ergon G1A Evo
    • Sattelklemme: TwinWorks CNC Innensechskant 34,9 mm
    • Sattelstütze: Rock Shox Reverb Stealth
    • Sattel: Ergon SM30 Comp
    • Bremsen: Magura MT5, 200/180 mm
    • Laufräder: WTB Frequency i23, 27,5 Zoll
    • Bereifung: WTB Vigilante 2.3″ (vorne) / WTB Trail Boss 2.25″ (hinten)
    • Pedale: TwinWorks CNC Flat Pedal, schwarz
    • Gewicht: ca. 12,8 Kilogramm
    • Preis: ca. 3.580 Euro (mit Pedalen: ca. 3.660 Euro)

    Praxis/Fahreigenschaften

    Auf den Alutech Green Days in Nauders hatte der norddeutsche Direktversender eine beachtliche Testflotte dabei. Dementsprechend konnten wir verschiedene Rahmengrößen ausprobieren und sogar den Direktvergleich mit anderen Modellen wie dem Fanes anstellen. Da unsere Testfahrerin mit einer Schritthöhe von 73 Zentimetern und 1,64 Metern relativ klein ist, fiel die Wahl letztlich auf das Alutech Teibun 2016 in der Rahmengröße S. Die XS-Variante war dann doch eine ganze Ecke zu klein.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Jürgen Schlender hat sich auch persönlich um das Fahrwerks-Setup gekümmert und Daniel Gottschall die restlichen Kontrollarbeiten durchgeführt, damit das Bike ohne Beanstandungen in unseren zweiwöchigen Test starten konnte. Doch den letzten Tag der Green Days haben wir natürlich genutzt, um die Trails zu erkunden, die mit der Mutzkopfbahn erreichbar waren.

    Bereits ab dem Transferweg zum ersten S2-Single-Trail vermittelte das Alutech Teibun 2016 viel Sicherheit und ließ sich intuitiv ohne lange Eingewöhnungsphase über die Strecken bewegen. Mit jeder neuen Abfahrt wuchs das Vertrauen in das Enduro, was in höheren Geschwindigkeiten und einer aktiveren Fahrweise resultierte. Auch während der Besuche in Saalbach-Hinterglemm und Leogang konnte das Bike die Testfahrerin überzeugen, denn das Fahrwerk bestehend aus Rock Shox Pike und Cane Creek Double Barrel Air CS funktionierte hervorragend: Das Alutech Teibun 2016  stand jederzeit hoch im Federweg und schluckte die groben Unebenheiten der verschiedenen Streckenarten wirklich souverän, ohne, dass dem Fahrer zu viel Feedback vom Untergrund genommen wird. Hier macht sich auch der progressive aber auch aktive und angenehm straffe Hinterbau positiv bemerkbar, denn selbiger trug einen ordentlichen Teil zu dem sicheren Fahrgefühl bei.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Die nötige Agilität brachte das Bike ebenso mit, was gerade in Spitzkehren und schnellen Kurvenwechseln von Vorteil war. Auf Touren mit Aufstiegen, die selbst bewältigt wurden, arbeitete der Hinterbau nahezu frei von Antriebseinflüssen und damit ohne spürbares Wippen. Der „Climb Switch“ des Dämpfers war dafür meist aktiviert. Doch auch ohne die Option ist das Alutech Teibun 2016 am Heck nicht wirklich unruhig geworden. Was allerdings bei den Touren im Hochgebirge auffiel: Der 1×11-Antrieb verlangt nach viel Power in den Beinen. Zwar konnten gemäßigte Anstiege problemlos bewältigt werden, doch bei steilen Strecken fehlte etwas die Bandbreite. Hierfür hat der Hersteller das Enduro mit einer Umwerferaufnahme ausgestattet. Wer also viel Langstrecke mit harten Steigungen fährt, sollte zur 2×11-Schaltung greifen. Auch sollten Biker mit kleinen Händen eventuell zu einer alternativen Bremse greifen, denn die Ergonomie der MT5-Hebel war nicht vollends zufriedenstellend. Der lange Weg und der vergleichsweise weiche Druckpunkt gefielen unserer Testfahrerin nicht ganz so gut. Alternativ sollten die neuen 1-Finger-Hebel ausprobiert werden. Leichte Personen werden ohnehin schnell merken, dass die Power der MT5 enorm und fast schon zu hoch ist. Vorteil der starken Performance ist dagegen die geringere Handkraft, die aufgewendet werden muss, wodurch natürlich die Arme bei langen Abfahrten geschont werden.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest
    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Während unserer zweiwöchigen Testphase in Österreich sorgte das Bike durchgehend für Fahrspaß ohne Ausfälle oder nennenswerte Schwächen und konnte alle Einsatzbereiche abdecken, die von einem guten Enduro erwartet werden: Vom Park-Einsatz über ausgedehnte Touren bis hin zum sportlichen Single-Trail-Gebrauch meisterte das Alutech Teibun 2016 alles problemlos.

    Alutech Teibun 2016: Race-Enduro als Custom-Aufbau im Kurztest

    Fazit

    Das Alutech Teibun 2016 lässt sich trotz der doch recht kurzen Testphase von nur zwei Wochen als reinrassiges und exzellentes Enduro bezeichnen. Es hat wirklich alle Aufgaben souverän gemeistert, die an ein solches Bike gestellt werden. Ausschlaggebend dafür ist natürlich eine durchdachte Ausstattung in Form einer individuellen Komponentenkonfiguration. An dieser Stelle bietet der Direktversender aus Norddeutschland laut eigenen Angaben eine große Auswahl und viele spezielle Optionen für spezielle Wünsche.

    Überzeugt hat das Alutech Teibun 2016 vor allem durch das hervorragende Fahrverhalten: Neben dem erstklassigen Fahrwerk trumpfte das Race-Enduro mit Agilität und Sicherheit auf. Bei sehr hohen Geschwindigkeiten bietet ein vergleichbares Modell mit längerem Reach etwas mehr Spurstabilität. Doch das ist nur eine kleine Beanstandung, denn unsere Testfahrerin empfand die Mischung aus Laufruhe und Agilität bei dem Alutech Teibun 2016 als optimal. Ein gewisses Maß an Verspieltheit konnte das Bike somit vorweisen.

    Wirkliche Schwächen leistete sich das Enduro nicht und überzeugte daher auf ganzer Linie. Der Preis unseres Testmodells fällt mit 3.580 Euro auf den ersten Blick etwas hoch, gemessen an den Komponenten, der Individualität und der Fahrleistung aber fair aus. In der Basis-Variante ist der Einstieg bereits ab 2.799 Euro möglich. Aufgrund des souveränen Auftritts, vergeben wir unsere Empfehlung an das Alutech Teibun 2016:

    editors_choice

    An dieser Stelle möchten wir uns natürlich auch noch einmal bei Alutech für die Bereitstellung des Test-Bikes bedanken!

    Über Alutech

    Alutech ist ein Premium-Hersteller und Direktversender mit Sitz in Norddeutschland. Hinter der Marke stehen engagierte Mountainbiker mit Hang zur Perfektion und Innovation. Entwickelt und angeboten werden Trail-, All-Mountain-, Enduro-, Freeride- sowie Downhill-Bikes, die nach Wunsch sogar individuell konfiguriert werden können.

    Wertung

    89%
    89%
    Sehr gut!
    • Design / Optik
      9
    • Verarbeitung
      9
    • Ausstattung
      8
    • Fahrwerk
      10
    • Downhill-Performance
      9
    • Uphill-Performance
      8
    • Touren-Tauglichkeit
      8
    • Gewicht
      9
    • Steifigkeit
      10
    • User Ratings (12 Votes)
      6.8
    Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Email Reddit WhatsApp
    Jacqueline Völker

    Related Posts

    Lupine SL MiniMax (AF): Kompakte Fahrradlampe mit STVZO-Zulassung und bis zu 2.400 Lumen

    [Video] UCI EDR World Cup Val Di Fassa Trentino: Die Highlights aus Canazei – Raw

    Canyon Pedale: Direktversender präsentiert erstmals eigene Highend-Plattformpedale für MTBs

    Leave A Reply Cancel Reply

    Social Media
    NEUSTE VIDEOS
    Videos

    [Video] UCI EDR World Cup Val Di Fassa Trentino: Die Highlights aus Canazei – Raw

    14. Juni 2023

    [Video] TRACKSIDE: Steve Peats Entwicklung im Santa Cruz Syndicate | SHIMANO

    11. Juni 2023

    [Video] UCI DH World Cup Lenzerheide 2023: Men Elite DHI Highlights

    11. Juni 2023

    [Video] UCI DH World Cup Lenzerheide 2023: Women Elite DHI Highlights

    6. Juni 2023

    [Video] Enduro Race Highlights – Finale Outdoor Region | UCI Mountain Bike World Series

    22. Mai 2023

    [Video] Cam Zink Invitational: BIG AIR ON MTB AND MOTO

    17. Mai 2023

    [Video] Troy Brosnan folgt Sam Hill auf einem geheimen schottischen Trail!

    12. Mai 2023

    [Video] The Rhino Run: Ein 2.700 Kilometer langes Bikepacking-Rennen von Südafrika nach Namibia

    3. Mai 2023

    [Video] Nukeproof Dissent Carbon: Ultimate Hammer feat. Adam Brayton

    17. April 2023

    [Video] Moi Moi TV: METAL MONDAY MUDDER – Jack Moir

    14. April 2023

    [Video] Kriss Kyle: BMX in 600 METER Höhe unter einem HEISSLUFTBALLON

    12. April 2023

    [Video] DARKFEST 2023: Behind the Build – Erste Tests auf der Strecke!

    11. April 2023

    [Video] Gemma Corbera: The Choice

    31. März 2023

    [Video] Streckenvorschau des Derby Enduro World Cup 2023

    30. März 2023

    [Video] Racers & Roommates: Thomas Estaque, Hugo Frixtalon & Matteo Iniguez auf dem neuen Commencal Supreme DH V5

    Werbung
    Über Uns

    favbike

    Favorite Bike ist ein deutsches Online-Magazin mit dem Fokus auf unabhängige Testberichte sowie News aus dem Mountainbike- und Urban-Bereich.

    Das Portal wurde im Jahre 2015 von engagierten und erfahrenen Redakteuren aus der Testwelt für den interessierten Leser gegründet. Zukünftig werden die einzelnen Bereiche weiter optimiert, um ein noch breiteres Angebot an Inhalten bereitstellen zu können.

    Favorite Bike auf Instagram
    • Evening gravel tour with new equipment. Testing some components and tech. Reviews will follow soon. Stay tuned 🚲🧐
.
.
.
.
.
#gravelbikes #bikepacking #biking #bicycle #cube #lupine #garmin #keego #wtb #gravel #ride #bikeride #evening #afterwork #rad #gravelride #fahrrad #bikeequipment #bikeride #bikelife #bikeriding #gravelroad #in the forest
    • Race day 1 ✅ not happy with the result but it was quite fun in the rain... @chilimotion @mtbzone_bikeparkgeisskopf 
.
.
.
.
.
.
#enduro #mtbzone #geisskopf #santacruz #rain #trailriding #chilli #chillienduro #chillimotion #endurorace #enduromtb #mountainbiking #enduromountainbike #mtb #stage #muddy #dirty #slippery #wet #racemode #racing #mtbrace #rennen #bike #ride #mud
    • (not that) ready for tomorrow's @chilimotion race at @mtbzone_bikeparkgeisskopf. Let's see how the stages will look like after this rainy day...
.
.
.
.
.
.
.
.
#endurorace #enduromtb #enduro #enduromountainbike #geisskopf #chillienduro #muddy #socks #riskit #chilli #sportident #bavaria #mtb #mtbzone #mountainbiking #bikepark #santacruz #enduroracing #mtbrace #goodies #lube #transponder #chainlube #liftticket
    • We are currently working on a detailed guide for #bikepacking 🧐 With this we would like to enable beginners a quick start and give them everything they need to know. In our introduction article you will get a first insight into the project and the partners who support us. 

You will find the link in our Bio/Linktree!
.
.
.
.
.
#bikepackingproject #bike #roadtrip #biketrip #guide #howto #ortlieb #cube #keego #lupine #travellunch #tacticalfoodpack #nordisk #garmin #uvex #mountainequipment #hiplock #primus #exped #xboil #woolona #jetboil #equipment #bikepackinglife #bikepackingadventure
    • With the SL #MiniMax @lupinelights presents a new #bicycle light with STVZO approval, daytime running light, low beam and high beam and a maximum brightness of up to 2,400 lumens 💡💡💡 

Read more in our news (Link in Bio/Linktree)
.
.
.
.
.
.
.
#bicyclelight #led #madeingermany #torch #light #lettherebelight #lupine #lupinelights #bright #nightride #safety #bikesafety #liteville #syntace #lampe #fahrradlampe #ebike #akkulampe #fahrradlicht #supernova #licht #fernlicht #tagfahrlicht #daytimerunninglights #highbeam #lowbeam #beam
    • For the first time in Canazei, for the second time a race and then immediately the UCI EDR World Cup. Due to many mistakes not a good place, but at least over the finish line 😅
.
.
.
.
.
.
.
#valdifassa #uci #edr #ews #race #endurorace #mtb #mountainbike #dolomiti #dolomites #enduromountainbike #enduroworldcup #canazei #fox #santacruz #tuttifrutti #racing #mtbracing #mountainbike #downhill #uphill #italy #endurolife #mtb #outdoorsport #panorama #view #landscape #photography #mtbphotos

    Folgt uns!

    Copyright © 2015 Favorite Bike.
    • Kontakt
    • AGB
    • Datenschutz
    • Impressum

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.