Die Magura Vyron ist eine der innovativsten Vario-Sattelstützen, denn die Ansteuerung erfolgt ganz ohne Kabel und Schläuche über Funk. Damit verbunden sind einige Vorteile wie eine einfache (De)Montage und eine schnelle Installation. Doch nicht nur aus diesem Grund haben wir die neuartige Vario-Sattelstütze für unser Enduro-Aufbau-Projekt gewählt, denn mit 150 Millimetern Hub ist ein ordentlicher Verstellbereich gegeben. Welche Features die Magura Vyron noch bietet, erläutern wir in diesem Vorstellungsartikel.

Magura Vyron: Elektrische Vario-sattel-Stütze für unser Enduro-Projekt [Mountainbike-Build]

Auf der Eurobike 2015 hat Magura die weltweit erste, elektronisch angesteuerte Vario-Sattelstütze in Form der Vyron und damit ein technisches Highlight vorgestellt. Genau dieses Modell kommt bei unserem Enduro-Projekt zum Einsatz. Zum einen, um uns durch den einfachen Umgang Zeit zu sparen und zum anderen natürlich, um zu sehen, ob das Konzept auf dem Trail sowie über lange Zeit überzeugen kann. Wir sind gespannt, stellen die innovative Vario-Sattelstütze aber nun erst einmal kurz vor. Einen ersten Eindruck soll unser Unboxing-Video vermitteln.

Kabellose Konstruktion ermöglicht leichte Installation

Die Magura Vyron kommt ganz ohne einen Hydraulik-Schlauch oder Bowdenzug aus, da die Ansteuerung via Funk erfolgt. Dadurch lässt sich das Modell sehr einfach installieren: aufpumpen, aufladen, einstecken, per Knopfdruck mit der Fernbedienung koppeln, fertig! So einfach war die Montage einer Vario-Sattelstütze bisher nicht. Aufgrund der kabellosen Konstruktion lässt sich die Magury Vyron ganz simpel zwischen mehreren Bikes tauschen. Außerdem ist eine einfache Entnahme der Dropper-Post zum Diebstahlschutz möglich. Das gilt für die Magura Vyron, wie auch die modulare Fernbedienung.

150 Millimeter Hub und Wireless-Auslösung

Bei der Remote handelt es sich um das Modell, welches auch für die eLect-Gabeln und Dämpfer der Schwaben zum Einsatz kommt. Via „ANT+“-Funksignal erfolgt die Ansteuerung des Servo-Motors, der dann die hydraulische Klemmung öffnet. Ohne Belastung durch den Fahrer fährt die Magura Vyron stufenlos um bis zu 150 Millimeter aus. Wird bei der Betätigung der Fernbedienung Druck auf den der Sitz ausgeübt, verringert sich der Hub und die Luftfeder wird wieder komprimiert. Prinzipiell funktioniert die elektronische Vario-Sattelstütze bis auf die kabellose Ansteuerung wie die Mitbewerbermodelle.

Bis zu 400 Auslösungen und Notlaufprogramm

Mit dem verbauten NiMH-Akku kann die Magura Vyron zirka 400 Mal ausgelöst werden. So lange oder mindestens zwei Monate soll die Ladung laut dem Hersteller halten. Sollte diese Kapazität bei ausgedehnten Tages-Touren doch nicht ausreichen, startet ein Notlaufprogramm, bei dem die Vario-Sattelstütze zusätzliche 20 Auslösungen schafft. Aufgeladen ist der Akku innerhalb von knapp drei Stunden. Das geschieht über ein Micro-USB-Kabel. Versagt hingegen die CR-2032-Batterie der Fernbedienung, besteht die Option, die Magura Vyron mittels Taster am Akku zu bedienen.

Zwei Varianten der Magura Vyron und konventioneller Stützenkopf

Erhältlich ist die Magura Vyron in den Durchmessern 30,9 und 31,6 Millimetern. Dabei sind beide Varianten 44,6 Zentimeter lang und mit einen konventionellen Klemmkopf ausgestattet. Letzterer verfügt über zwei Schrauben, die den Sattel an den Streben fest fixieren. Hinsichtlich des Gewichts bringt die Vario-Sattelstütze laut Hersteller knapp 600 Gramm auf die Waage.

Magura Vyron für unter 340 Euro erhältlich

Die unverbindliche Preisempfehlung der Magura Vyron beträgt 400 Euro. Allerdings bieten diverse Shops und Online-Händler das Modell bereits deutlich günstiger an. Bei Amazon ist die Vario-sattelstütze bereits ab 334 Euro erhältlich.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei Magura für die Bereitstellung der Vyron bedanken.

Mountainbike Build: Wir bauen ein individuelles Enduro [Ankündigung]

Share.

Über den Autor

1 Kommentar

  1. Die Vyron wird mittlerweile auch für 299€ verramscht – und das hat einen guten Grund: die Reaktionszeiten sind im Echtbetrieb schlicht gruselig…

Antwort hinterlassen