Das Canyon Nerve AL reiht sich in die Touren-Bike-Familie des Koblenzer Direktversenders ein und wird als bester Allrounder beworben: Der Hersteller verspricht ein ausgereiftes Fahrwerk und optimale Klettereigenschaften sowie ein agiles Handling bergab. Grund genug für uns, das Bike ausführlich zu testen. Dafür haben wir uns für das Modell 9.0 SL mit Fox-Factory-Fahrwerk und Shimano-Ausstattung entschieden. Knapp sechs Monate wurde das Bike über die Trails gejagt und in den Alpen für Touren genutzt.

Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016: Agiles Trail- und Touren-Bike im Test

Das Canyon Nerve AL gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Modellen im Fully-Portfolio der Koblenzer und ist in verschiedenen Varianten erhältlich. Aus rechtlichen Gründen heißt die Baureihe ab 2017 allerdings Neuron. Hinsichtlich der Modellvarianten und der technischen Daten ändert sich aber nur im Rahmen der Modellpflege geringfügig etwas. Dazu zählen Design udn Ausstattung. Die Rahmenplattform bleibt aber dieselbe.

Angeboten wird das Nerve AL in den beiden gängigen Laufradgrößen 27,5 und 29 Zoll. Dabei kommt für die größeren Reifen ein Rahmen mit längeren Maßen, was Reach, Kettenstreben und Radstand betrifft zum Einsatz. Wir haben uns allerdings für das 27,5-Zoll-Modell entschieden. Genauer hat uns Canyon das Nerve AL 9.0 SL geschickt, das für die Saison 2017 fast identisch weitergeführt wird.

Die Vorzüge dieser Ausstattungsvariante sind die Fahwerkskomponenten von Fox Factory und die DT-Swiss- sowie Shimano-Bauteile. Letztere stammen aus der XT- und XTR-Gruppe. Mit all diesen Komponenten soll das Bike für knapp 3.300 Euro besten Fahrspaß bieten und bei Touren sowie auf dem Trail glänzen können. Und genau dort haben wir das Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016 auch ausführlich getestet.

Das Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016 im Detail

Bike vom Direktversender: Aufbau wird zur Notwendigkeit

Verschickt wird jedes Canyon Bike im kompakten Format, leicht demontiert in einem stabilen Karton. Darin befindet sich aber fast alles zum Aufbau. Außerdem verstaut der Hersteller lose Teile auf eine sichere Weiße, sodass während des Transports nicht verkratzt oder Beschädigt wird.

Beim Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016 wurde beispielsweise das Vorderrad und der Lenker sowie die Vario-Sattelstütze samt Fernbedienung demontiert. Alles das ist allerdings mit dicken Schaumstoffelementen fest am Rahmen befestigt gewesen.

Da Canyon als Direktversender die Bikes ohne Zwischenhändler zum Kunde schickt, muss der Aufbau selbst erfolgen. Alternativ kann das gewählte Modell zu einem Service-Partner geschickt und dort gegen Aufpreis aufgebaut werden. Allerdings ist die Montage auch für Laien nicht schwer. Zudem liefert der Hersteller eine ausführliche Anleitung samt wichtigen Anzugsmomenten, Montagepaste und einen sehr einfachen Drehmomentschlüssel mit. Einen Montageständer sollte man dennoch besitzen.

Zunächst sollte die Vario-Sattelstütze mit der mitgelieferten Montagepaste bestrichen und dann so im Sitzrohr versenkt werden, dass noch genügen Platz für den Klemmarm des Ständers vorhanden ist. Dann gehören der Lenker und anschließend das Vorderrad befestigt.

Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016: Agiles Trail- und Touren-Bike im Test

Vielfältige Modellauswahl mit Laufradoptionen

Angeboten wird das Canyon Nerve AL in insgesamt 16 Varianten, von denen 6 Modelle mit 29-Zoll-Laufrädern und einem speziell dafür ausgelegten Rahmen daherkommen. Vorgestellt wurde das Ganze auf der Eurobike 2015. Die restlichen Ableger sind mit 27,5-Zoll-Reifen ausgestattet. Mit dieser Modell-Mischung will der Hersteller den optimalen Laufraddurchmesser für die unterschiedlichen Fahrer sowie Vorlieben bereitstellen. Passend dazu gibt es die 27,5-Modelle „nur“ von Rahmengröße XS bis L. Von M bis XL werden hingegen die 29-Zoll-Bikes angeboten.

Auch Preislich decken die Koblenzer ein breites Feld ab und bieten Ausführungen von 1.400 bis 4.000 Euro an. Das von uns gewählte Canyon Nerve AL 9.0 SL reiht sich an der Spitze auf Platz 2 ein und bietet dementsprechend eine gehobene Ausstattung.

Aluminium-Rahmen mit wichtigen Features

Canyon setzt beim Nerve AL auf einen Aluminium-Rahmen, der einige Features mitbringt. Dazu gehören die innenverlegten Züge von Umwerfer und Schaltwerk. Alle anderen Leitungen sind extern angebracht und mittels einfachen Kunststoffklemmen fixiert, die gerne etwas fester sein dürften.

Zusätzlich erhält der Käufer einen an der Kettenstrebe montierten Protektor. Lobenswert ist die Folie, die Canyon an allen Stellen des Rahmens angebracht hat, die durch Kabel oder Dreck stark beansprucht werden.

Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016: Agiles Trail- und Touren-Bike im Test

Außerdem fällt der Rahmen des Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016 durch eine Lackierung mit Metallic-Look auf, die größtenteils sauber aufgetragen ist. Im Bereich des Hauptlagers könnte der Farbauftrag allerdings etwas sauberer ausfallen.

Geometrie

Die Geometrie des Canyon Nerve AL fällt recht kompakt aus. Das wird bereits am relativ kurzen Reach deutlich: Bei Rahmengröße M beträgt selbiger moderate 410 Millimeter. Das Oberrohr selbst, ist hingegen sehr lang ausgelegt, verläuft aber auch sehr schräg im Bike und bildet eine Linie mit den Sitzstreben, was für eine homogene Optik sorgt.

Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016: Agiles Trail- und Touren-Bike im Test

Zusammen mit den 428 Millimeter kurzen Kettenstreben und dem steilen Lenkwinkel von 69,5 Grad, sollte das Canyon Nerve AL 9.0 SL sehr agil zu bewegen sei. Ob die Umsetzung eventuell sogar zu unruhig ausfällt, klären wir im Absatz zum Praxiseinsatz.

Die folgende Tabelle zeigt die Geometrie-Daten des Canyon Nerve AL 9.0 SL:

Rahmengröße

XS

S

M

L

Sitzrohrlänge360 mm395 mm440 mm480 mm
Sitzrohrwinkel74 Grad74 Grad74 Grad74 Grad
Obberrohrlänge537 mm566 mm587 mm618 mm
Steuerrohrlänge90 mm100 mm120 mm145 mm
Lenkwinkel69,5 Grad69,5 Grad69,5 Grad69,5 Grad
Kettenstrebenlänge428 mm428 mm428 mm428 mm
Reach375 mm400 mm418 mm440 mm
Stack560 mm569 mm588 mm611 mm
Tretlagerabsenkung17 mm17 mm17 mm17 mm
Federweg (Front/Heck)120/120 mm120/120 mm120/120 mm120/120 mm
Laufradgröße27,527,527,527,5

Ausstattung

Fox-Factory-Fahrwerk

Ausgestattet ist das Canyon Nerve AL 9.0 SL mit einem Fox-Factory-Fahrwerk, das beste Performance verspricht. An der Front wurde eine 34-Float-Gabel mit 120 Millimetern Federweg verbaut. Für ein Bike dieser Art eine sehr solide Wahl, denn die 34 Millimeter dicken Standrohre dürften in Kombination mit der QR15-Steckachse für eine hohe Steifigkeit in dem Hub-Bereich sorgen. Neben der FIT4-Kartusche mit den drei Presets „Open“, „Medium“ und „Firm“, bietet das Modell außerdem noch die reibungsarme Kashima-Beschichtung und erlaubt die Feineinstellung der Low-Speed-Compression im offenen Modus. Mehr Infos zur Fox 34 Float und deren Technologie findet ihr in unserer Übersicht: Fox Forks 2016

Passend zur Gabel arbeitet am Heck ein Float-DPS-Dämpfer ebenfalls in der Top-Version „Factory“ mit Kashima-Coating. Canyon greift auf die LV-Version mit vergrößerter Luftkammer (nicht EVOL) zurück. Auch bei diesem Modell stehen dem Fahrer drei Voreinstellungen der Dämpfung zur Verfügung – selbstverständlich mit Feineinstellung des offenen Modus. Weitere Informationen zum Dämpfer und den integrierten Technologien, findet ihr in der folgenden Zusammenfassung: Fox Shocks 2016

Conti-Reifen und DT-Swiss-Laufräder

Die Verbindung zwischen Boden und Fahrwerk stellen die Mountainking-II-Reifen von Continental her. Verbaut ist eine Version in 2,2 Zoll Breite und Blackchili-Compound. Letzteres soll für einen geringen Rollwiderstand sorgen, aber dennoch genügend Grip auf dem Trail liefern können.

Montiert sind die Reifen auf den XM-1501-Spline-Laufrädern von DT Swiss. Selbige wurden beim Canyon Neuron AL 9.0 SL 2017 gegen die überarbeiteten Spline-One-Ableger getauscht. Mehr Infos zu den Laufrädern findet ihr hier: DT Swiss Spline One 2016

Shimano XT(R)-Antrieb und XT-Bremsanlage

Beim Antrieb setzt Canyon auf bewährte Shimano-Technik und kombiniert Kurbel, Kassette, Kette und Kettenblätter aus der XT-Gruppe mit einem XTR-Schaltwerk. Dieses Paket hat sich schon bei anderen Testbikes bewährt und funktionierte bisher problemlos.

Da das Canyon Nerve AL 9.0 SL ein Tourenbike ist, verwundert es nicht, dass ein Dreifach-Antrieb zum Einsatz kommt. Die Bandbreite beträgt dank 40/30/22-Kettenblättern vorn und 11-42-Kassette satte 694 Prozent. Außerdem stehen dem Fahrer damit einfach gerechnet 33 Gänge mit feiner Abstufung zur Verfügung. Beim Nachfolger aus der Neuron-Serie wurde auf eine Zweifach-Konfiguration umgeschwenkt.

Passend zu den XT-Komponenten vom Antrieb, verbaut der Koblenzer Direktversender die entsprechende Bremsanlage aus dieser Gruppe. Die BR-M8000 durften wir bereits an einigen Testrädern fahren. Gefallen hat uns an den Shimano-Stoppern bisher der markante Druckpunkt, die ergonomischen Hebel und die Einstellbarkeit. Selbst die Performance ist für eine Zweikolben-Bremse angenehm hoch.

Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016: Agiles Trail- und Touren-Bike im Test

Ausgestattet ist das Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016 mit Ice-Tech-Scheiben in 180 Millimetern vorne und hinten. Zusammen mit den entsprechenden Belägen, die über einen Kühlkörper verfügen, sorgt der integrierte Alu-Kern der Rotoren dafür, dass entstehende Hitze bei langen Abfahrten effizienter abgeführt wird.

 Cockpit mit Carbon-Basis

Das Kernstück des Cockpits bildet ein 740 Millimeter breiter Carbon-Lenker mit geringem Rise. Selbiger stammt direkt von Canyon und ist an einem 80 Millimeter langen Vorbau montiert. Auch wenn der Lenker recht viel Platz bietet, wird davon auch einiges beansprucht, da der Hersteller auf die I-Spec-II-Lösung bei Brems- und Schalthebeln verzichtet. Als Grund wurde uns die fehlende Verfügbarkeit zum Zeitpunkt der Teststellung genannt. Dementsprechend sind fünf Klemmen am Lenker angebracht. Die Platzauswahl für die massive Fernbedienung der Vario-Sattelstütze fällt daher etwas spärlich aus. Der Anbau der Remote gestaltet sich dadurch etwas frickelig.

Abgerundet wird das Cockpit von ergonomischen Griffen aus dem Hause Ergon, die vor einschlafenden oder schmerzenden Händen schützen sollen.

Sitzbereich mit Rock Shox Reverb Stealth

Beim Canyon Nerve AL 9.0 SL ist ein Sattel von Fizik installiert. Gewählt wurde das Modell Tundra 2 in einer unauffällig schwarzen Version. Selbige sitzt auf der Rock Shox Reverb Stealth in der 125 Millimeter-Version verschraubt. Dieser Verstellbereich ist für ein Tourenbike recht knapp gewählt, funktioniert mit der Geometrie des Bikes und der ohnehin hohen Sitzposition sehr gut.

Gewicht

Eine kleine Überraschung zeigte sich auf der Waage, denn das Canyon Nerve AL 9.0 SL brachte es mit Sudpin-IV-Pedalen von NC-17 auf sensationelle 12,7 Kilogramm in Rahmengröße M. Ein sehr guter Wert, der aufgrund des Dreifach-Antriebs wirklich überrascht und den hochwertigen und gewichtsoptimierten Komponenten und dem leichten Rahmen geschuldet ist.

Verarbeitung

Alles am Canyon Nerve AL 9.0 SL wirkt sauber verarbeitet und gibt keinen Grund zur Kritik. Neben der Montagequalität überzeugt auch die Verarbeitung des Rahmens und der hauseigenen Anbauteile. Lediglich der Lack könnte wie bereits erwähnt im Bereich des Hauptlagers etwas sauberer abschließen. Ansonsten war in unserem Fall die Kette ein paar Glieder zu lang. Dieser Umstand war aber schnell korrigiert.

Praxis/Fahreigenschaften

Das Canyon Nerve AL 9.0 SL ist nicht nur optisch sehr kompakt geraten, sondern fühlt sich auch beim Probesitzen so an – ohne allerdings gedrungen zu wirken. Durch die gewählte Geometrie entsteht eine eher aufrechte und zentrale Sitzposition, die einen ordentlichen Kraftfluss verspricht. Das alles vermittelt nicht nur eine enorme Wendigkeit, sondern auch viel Kontrolle.

Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016: Agiles Trail- und Touren-Bike im Test

Dem gegenüber steht das geringe Gewicht, welches wiederum für einen spritzigen Antritt und einen hervorragenden Vortrieb sorgt. In Kombination mit der großen Übersetzungsbandbreite der drei Kettenblätter vorn und der Elffach-Kasette am Hinterrad ist ein hohes Tempo so schnell erreicht, wodurch sich das Canyon Nerve AL 9.0 SL sehr effizient bewegen lässt.

Uneingeschränkt tourentauglich mit besten Klettereigenschaften

Dieser Vorteil wird gerade auf langen Touren deutlich und erlaubt ein entspanntes aber dennoch schnelles Vorankommen. Während unserer Testfahrt in den Alpen konnte das Bike rundum überzeugen und kletterte erstaunlich gut. Selbst steile Anstiege können bewältigt werden. Dabei löst sich das Vorderrad aufgrund des langen Vorbaus nur selten vom Untergrund. Auch das recht straffe Fahrwerk arbeitet nahezu wippfrei selbst bei offener Dämpfung.

Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016: Agiles Trail- und Touren-Bike im Test

Auf dem Trail überzeugend mit High-Speed-Einschränkung

Auf Trails kann das Canyon Nerve AL 9.0 SL ebenfalls glänzen, denn die Federelemente von Fox schlucken Unebenheiten, Wurzeln und Steine bis zu einem gewissen Maß feinfühlig, ohne, dass dem Fahrer das nötige Feedback vom Untergrund fehlt. Dabei fällt das Werkssetting schon fast optimal aus und die 120 Millimeter Federweg lassen sich gut ausnutzen.

Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016: Agiles Trail- und Touren-Bike im Test

Außerdem wirkt das Handling des Tourenbikes aufgrund der hohen Agilität und Wendigkeit sehr spielerisch. Darunter leidet aber die Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, denn der kurze Reach und der steile Lenkwinkel führen zu einem unruhigen Fahrverhalten. Gerade auf langen, einfachen Abfahrten ohne große Hindernisse entsteht leicht ein unsicheres Gefühl beim Fahrer.

Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016: Agiles Trail- und Touren-Bike im Test

Top-Komponenten mit solider Performance

Bei der restlichen Ausstattung hat Canyon ebenfalls eine solide Wahl getroffen: Alle Komponenten haben nicht nur problemlos funktioniert, sondern auch eine hohe Performance an den Tag gelegt. Überraschenderweise haben diesmal auch die XT-Bremsen ohne das bekannten Druckpunktwandern gearbeitet und zusammen mit den Ice-Tech-Elementen auch auf langen Abfahrten eine konstante Leistung geliefert. Reifen, Antrieb und Laufräder konnten ebenfalls überzeugen.

Canyon Nerve AL 9.0 SL 2016: Agiles Trail- und Touren-Bike im Test

Fazit

Das Canyon Nerve AL 9.0 SL ist ein wirklich hervorragendes Touren- und Trail-Bike, das mit vielen Pluspunkten aufwarten kann. Dazu gehört nicht nur die durchdachte Ausstattung, die hohe Performance mit solider Funktionalität kombiniert und gleichermaßen für ein geringes Gesamtgewicht von weniger als 13 Kilogramm sorgt. Letzteres führt zu einer angenehmen Spritzigkeit. Die Kompakte Geometrie sorgt hingegen für ein wendiges und agiles Handling, wodurch vor allem technische Passagen auf Touren und Trails einfach gemeistert werden können. Positiv ist auch das gut abgestimmte und hervorragend arbeitende Fahrwerk von Fox in der Factory-Ausführung zu bewerten.

Diesen positiven Aspekten stehen ein paar wenige negative Punkte gegenüber: So ist das Canyon Nerve AL 9.0 SL bedingt durch den kompakten Rahmen und den steilen Lenkwinkel etwas unruhig bei hohen Geschwindigkeiten. Ansonsten gibt es nur minimale Kritikpunkte beim Lack und der Kettenlänge, die wir nachkorrigieren mussten. Das ist allerdings schon Kritik auf hohem Niveau.

Wer also ein wirklich tourentaugliches Bike sucht, dass auch sehr effizient zu bewegen ist und auf dem Trail eine gute Figur macht, ist mit dem Canyon Nerve AL 9.0 SL bestens bedient. Das gilt auch für das nahezu baugleiche Modell Neuron AL 9.0 SL, welches bis auf einen neueren Laufradsatz und einer geringere Antriebsbandbreite die gleichen Features und Eigenschaften bietet. Für knapp 3.300 Euro ist das Modell eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt. Deshalb erhält das Bike unsere Redaktionsempfehlung:

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Wer eine etwas modernere Geometrie und größere Laufräder bevorzugt, sollte sich die 29er-Ableger der Nerve/Neuron-Serie anschauen.

An dieser Stelle möchten wir Canyon für die Bereitstellung des Nerve AL 9.0 SL danken!

Über Canyon

Canyon entwickelt, montiert und vertreibt Rennräder, Mountainbikes und Triathlonräder sowie Zubehör und Bekleidung im Direktvertrieb, das heißt ohne Zwischenhändler direkt zum Kunden.

Der Koblenzer Fahrradhersteller versendet seine Produkte weltweit und wird in Frankreich, Großbritannien, Spanien, Portugal, Italien, Dänemark, Schweden und den Benelux Staaten durch Agenten vertreten, die Vertrieb und Service in den Märkten anbieten.

Canyon entwickelt alle Bikes selbst und beschäftigt dafür hoch qualifizierte Ingenieure, Werkstoffexperten, Designer und Qualitätsmanager wovon viele passionierte Biker sind. Außerdem betreibt Canyon ein eigenes, hochmodernes Prüflabor an der Hochschule Pforzheim. Die Forschungsarbeit von Canyon wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Entwicklung erfolgt am Computer und in der Natur. (Quelle: Facebook)

Wertung

89%
89%
Sehr gut!
  • Design / Optik
    9
  • Verarbeitung
    9
  • Ausstattung
    9
  • Fahrwerk
    9
  • Downhill-Performance
    7
  • Uphill-Performance
    9
  • Touren-Tauglichkeit
    10
  • Gewicht
    9
  • Steifigkeit
    9
  • User Ratings (18 Votes)
    5.4
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